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Mantrailing

An alle Hundebesitzer, die ihr Tier sinnvoll und artgerecht beschäftigen wollen!


Zum Aufbau einer Mantrailing – Trainingsgruppe suchen wir interessierte Menschen, die ihre Vierbeiner zur Nasenarbeit motivieren wollen.


Was ist Mantrailing?
Der Begriff Mantrailing leitet sich von Man = Mensch und Trail = Spur ab. Wie bei der Fährtensuche (Tracking) arbeitet der Hund an einer langen Suchleine, wird aber darauf konditioniert den „Geruch Mensch“ in einer Hochwindsuche aufzunehmen und auszuarbeiten, wo die Person sich aufhält. Beim Mantrailing – der Personensuche – geht es darum, dem Individualgeruch eines Menschen zu folgen, den jeder hinterlässt, wie seinen eigenen Fingerabdruck. Unser aller Individualgeruch entsteht durch den Abbau von Körperzellen, die der Mensch täglich zu Millionen verliert. Er ist nicht mit dem Körpergeruch zu verwechseln, der z. B. durch mangelnde Hygiene entsteht! Durch den Zersetzungsprozess der Bakterien entsteht der einzigartige Individualgeruch. Die toten Zellen werden abgestoßen, im warmen Luftstrom nach oben getragen und fallen anschließend wieder auf den Boden. Wind, Temperatur, Regen und Zeit, aber auch die Bodenbeschaffenheit sind Faktoren, die die Geruchsspur beeinflussen.
Der Hund wird darauf trainiert, die Spur einer gesuchten Person aufzunehmen, deren Geruch zu einem dem Hund präsentierten Geruchsartikel passt. Das kann z. B. ein Kleidungsstück der zu suchenden Person sein.
Ein gut trainierter Hund ist in der Lage auf Asphalt, Schotter, Kopfsteinpflaster (z. B. Stadt-/ Wohngebiet) sowie auf allen natürlichen Böden (Feld, Wald, Wiese usw.)  einer Geruchsspur zu folgen.
Faszination Mantrailing – Partnerschaft von Mensch und Tier als Team!
Beim Mantrailing wird dem Hundeführer die Möglichkeit eröffnet, eng mit dem Hund zusammen zu arbeiten. Somit erhält er einen Einblick in die Geruchswelt des Hundes. Beim Training wird nicht strikt ein Kommando eingeübt, dass der Hund zu befolgen hat, sondern der Hundeführer kann im Team mit dem Hund gemeinsam etwas erarbeiten. Dies Wahrscheinlich macht das den Reiz des Mantrailing aus, sich von dem Hund führen zu lassen und somit eine Einheit mit dem Hund bei der Sucharbeit zu bilden. Ein wichtiges Merkmal bei dieser Arbeit ist, dem Hund zu vertrauen (wir können den „Trail“ nicht riechen) und seine Körpersprache „lesen“ zu lernen.
Natürlich bedeutet das erstmal Training, denn kein Hund weiß beim “ersten Mal”, was man von ihm erwartet!


Welcher Hund eignet sich?
Unabhängig von Größe und Alter eignet sich jeder Hund mit „Suchwille“, der bei den Meisten im Überdruss vorhanden ist, jedoch oft unterdrückt wird! Grundvoraussetzung sind im jeden Fall gesundheitliche Fitness >>> von Hund und Mensch!
 

Was hat Hund und Hundebesitzer davon?
Vor allem jagdlich ambitionierten Hunden wird eine tolle Alternative geboten!
Das Suchen (meist auch unter großer Ablenkung z. B: Stadtbereich) erfordert für den Vierbeiner ein hohes Maß an Konzentration und sorgt somit für Ausgeglichenheit!
Unsichere Hunde werden selbstbewusster, da sie in erster Linie die Führung übernehmen und wir uns ihre Nasenleistung zu Nutze machen!
Herrchen und Frauchen halten sich fit und haben im Anschluss ein „zufriedenes Tier“!

Bei wem wir mit unserer kurzen Ausführung (denn man kann noch viel, viel mehr erzählen) Neugier geweckt haben, oder wer uns gerne über die Schulter schauen bzw. einfach nur ein paar Fragen beantwortet haben möchte, kann sich jederzeit zu den Trainingszeiten oder unter dem Link “Kontakt” mit uns in Verbindung setzen.

                                                                                                                                                   Text: Carina Heine